Magazin

So verbessern Sie Ihre Beckenbeweglichkeit

01. Mai 2020

Das Becken ist das Zentrum Ihres Körpers. Die Position des Beckens hat eine enorme Auswirkung auf die Stabilität Ihres gesamten Körpers. 

Ist die Hüftachse (das ist eine gedachte waagerechte Linie etwas oberhalb des Hüftgelenks) nach vorne verschoben, sind Sie instabil. Ist die Hüftachse weiter hinten, stimmt Ihre Grundstatik. Sie sind stabil.

Eine gewisse Beweglichkeit im Becken ist unerlässlich, bspw. beim Gehen. Das Becken bewegt sich dabei idealerweise in einer 8. 

Das findet bei vielen Menschen nicht (mehr), oder nur sehr eingeschränkt, statt. Grund dafür ist eine mangelnde Bewegungsfähigkeit im Becken. Diese hängt oft zusammen mit einer fehlenden nervalen Ansteuerungsfähigkeit des Beckens. 

Wenn Sie das Becken nicht mehr bewegen, können Sie es irgendwann nicht mehr ansteuern und das bedeutet wiederum, dass Sie in dieser Region (auch zum Leidwesen Ihres Partners ;-)) immer steifer werden.

Deshalb heute einmal eine Übung, mit der Sie die Beweglichkeit des Beckens testen und verbessern können:

Setzen Sie sich auf eine Tischkante, mit den Füßen auf dem Boden.

Jetzt "kippeln" Sie Ihre Becken einmal vor und zurück. Schön langsam. Achten Sie ruhig dabei auf Ihren Bewegungsradius. Können Sie das überhaupt ansteuern?

Machen Sie das 20-mal (oder so).

Jetzt bewegen Sie das Becken links und rechts, also rechts anheben, links anheben, immer abwechselnd. Auch so 20-mal.

Jetzt kreisen Sie mit dem Becken. Links vorne, rechts vorne, rechts hinten, links hinten (20-mal).

Wenn Sie das hinbekommen, dann können Sie die Übung noch erweitern, indem Sie Ihre linke Hand mit der Handfläche nach oben unter Ihren Po schieben, so bis auf Höhe des Sitzbeinhöckers. Stellen Sie die Finger leicht und entspannt auf, so als hätten Sie einen größeren Ball in der Hand. 

Machen Sie jetzt die Übung wie oben beschrieben. Wenn Sie den Zyklus einmal durch haben, ziehen Sie abrupt die Hand unter dem Po hervor. Was merken Sie dann?

Wiederholen Sie das auf der rechten Seite.

Machen Sie diese Übung ruhig hin und wieder mal. Ich wünsche Ihnen viel Spaß dabei.

Bildnachweis: aJ Gazmen, "PELViS: MALE", flickr.com - CC BY-NC-ND 2.0

Machen Sie den nächsten Schritt

Rufen Sie mich an und wir vereinbaren einen Termin für eine kostenfreie Erstberatung!

Sie erfahren in einem Erstgespräch:

  • Was eine Faszientherapie bei Ihnen bewirken kann
  • Wie eine Sitzung abläuft
  • Was Ihr Körper mit einer Brücke und einem Bonbon gemeinsam hat
  • Was das menschliche Grundbewegungsmuster ist

Für ein Erstgespräch nehme ich mir bis zu60 MinutenZeit. Auf verständliche Art und Weise erkläre ich Ihnen das Fasziensystem.

Gemeinsam loten wir Ihre Ziele und die bestehenden Möglichkeiten aus. Im Rahmen des Erstgesprächs beantworte ich Ihnen alle Ihre Fragen. 

Mein Versprechen: In jedem Fall gehen Sie aus dem Erstgespräch mit einem Erkenntnisgewinn heraus.