Magazin

Sind Sie insulinresistent? Einfacher Test!

15. März 2019

Wir werden dicker, wenn sich unsere Fettzellen - die sogenannten Adipozyten - füllen. Diese füllen sich dann, wenn überschüssige Energie - also Energie, die nicht direkt verbrannt wird - in diesen Fettzellen gespeichert wird. Um Energie aus Glukose in die Fettzellen zu bekommen, ist Insulin notwendig. Insulin hilft dabei, Glukose in die Zellen hineinzubekommen, um so den Blutzuckerspiegel im Rahmen zu halten. Insulinresistent sind Sie dann, wenn alle Ihre Adipozyten zum Bersten gefüllt sind und nur noch wenig hineinpasst. Das ist wie bei einem Koffer, den Sie auch nur begrenzt füllen können. Sie haben Diabetes, wenn nichts mehr geht.

Diese Fähigkeit zur Speicherung von Energie in den Fettzellen ist übrigens genetisch vorgegeben. Es kann sehr dicke Menschen geben, die nicht insulinresistent sind, weil sie viele Adipozyten haben und immer noch befüllen können und recht schlanke, die bereits insulinresistent sind.

Für den Hausgebrauch gibt es eine einfache Methode festzustellen, ob man insulinresistent ist oder nicht. 

Man misst den Taillenumfang und setzt diesen ins Verhältnis zur Körpergröße. Anhand des Ergebnisses haben Sie einen hervorragenden und in der klinischen Praxis geprüften Indikator zur Feststellung Ihrer Insulinresistenz - ganz ohne aufwendigen Bluttest.

So geht's: 

  • Stellen Sie sich schulterbreit vor einen Spiegel
  • Stellen Sie sicher, dass Ihr Bauch nicht ein- bzw. hochgedrückt wird (am besten in Unterhose messen).
  • Nehmen Sie ein Maßband und legen Sie es so an, dass das untere Ende des Maßbandes am Hüftknochen liegt.
  • Stellen Sie mithilfe des Spiegels sicher, dass das Band auch gerade ist.
  • Warten Sie 2-3 normale Atemzüge und straffen Sie das Maßband vorsichtig (nicht zu fest).
  • Am Ende eines normalen Atemzugs lesen Sie die Zentimeter ab.

Berechnen Sie nun das Verhältnis von Taillenumfang in Zentimetern zu Körpergröße in Zentimetern. Dieser Wert sollte unterhalb 0.5 liegen.

Die einfachste Methode, Insulinresistenz zu vermeiden und gar Diabetes rückgängig zu machen, ist eine Anpassung der Ernährungsgewohnheiten.

Die Formel dafür lautet: 3-1-0.

Diese Zahlen stehen für den Anteil von Protein-Fett-Kohlenhydrate in Ihrer Nahrung. Das Verhältnis ist dabei eben 3:1:0, heißt: 3-mal soviel Protein wie Fett und 0 (oder näherungsweise 0) Kohlenhydrate. 

Diese Formel ist so potent, dass Sie - sollten Sie das ausprobieren wollen und Blutdrucksenker oder Insulin nehmen - das mit Ihrem Arzt besprechen müssen, da ggf. die Medikation in der Dosierung deutlich nach unten angepasst oder ganz weggelassen werden muss.

Bildnachweis: Rachel, "The essential kit", flickr.com, Creative Commons BY-NC-SA 2.0

Machen Sie den nächsten Schritt

Rufen Sie mich an und wir vereinbaren einen Termin für eine kostenfreie Erstberatung!

Sie erfahren in einem Erstgespräch:

  • Was eine Faszientherapie bei Ihnen bewirken kann
  • Wie eine Sitzung abläuft
  • Was Ihr Körper mit einer Brücke und einem Bonbon gemeinsam hat
  • Was das menschliche Grundbewegungsmuster ist

Für ein Erstgespräch nehme ich mir bis zu60 MinutenZeit. Auf verständliche Art und Weise erkläre ich Ihnen das Fasziensystem.

Gemeinsam loten wir Ihre Ziele und die bestehenden Möglichkeiten aus. Im Rahmen des Erstgesprächs beantworte ich Ihnen alle Ihre Fragen. 

Mein Versprechen: In jedem Fall gehen Sie aus dem Erstgespräch mit einem Erkenntnisgewinn heraus.