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So erkennen Sie den richtigen Barfußschuh

27. April 2018

Eine recht häufig gestellte Frage ist, welche speziellen Schuhe ich empfehle. Natürlich Barfußschuhe.

Oft wird dann spontan an Zehenschuhe gedacht, wie sie etwa von Vibram angeboten werden.

Sie müssen allerdings nicht jeden Zeh einzeln eingepackt haben, um einen tauglichen Barfußschuh zu haben.

Sinn und Zweck von Barfußschuhen ist, das Barfußlaufen so gut wie möglich zu "simulieren". Es geht tatsächlich nichts über echtes Barfußlaufen, nur ist das in einer städtischen Umgebung, zumal in unseren klimatischen Breitengraden, meist eher ungünstig.

Entweder läuft man im Sommer über kochend heißen Asphalt oder im Winter über Eis.

Oder man läuft Gefahr in frischen Hundekot zu treten (ich stelle mir gerade vor, wie er weich und warm zwischen meinen Zehen durch quillt ... iiiihhh).

Dazu kommt noch eine sozial-normative Ebene: Sie werden als total durchgeknallter Freak betrachtet. Das ist nur etwas für seeeehr starke Persönlichkeiten.

Sie möchten also einen Schuh, der sozial und funktional akzeptabel ist und dem Barfußlaufen möglichst nahekommt.

Deshalb fasse ich Ihnen nun einmal die Kriterien bzw. Anforderungen für einen ordentlichen Barfußschuh zusammen.

So können Sie jederzeit beurteilen, ob Sie es mit einem guten oder weniger guten (Barfuß-)Schuh zu tun haben.

Anforderungen an einen Barfußschuh:

  • Vorne deutlich breiter als hinten. Denn schließlich ist auch Ihr Fuß so geformt. Wenn Gewicht auf den vorderen Fuß kommt, wird er sogar noch breiter. Deshalb ist dieser Punkt essenziell.
  • Nullabsatz. Auch eine Sprengung - also vorne flacher als hinten - ist ein Absatz! Ihr Schuh muss 0,0 haben. Ein Absatz oder eine Sprengung verschieben Ihr Becken und setzen den gesamten Körper sehr ungünstigen Spannungsmustern aus. Das kann durchaus zu Knie- oder Hüftarthrose führen. Außerdem ist ein Ballengang so beinahe unmöglich.
  • Dünne und biegsame Sohle (vielleicht 3 mm). So spüren Sie den Untergrund und geben dem Fuß Flexibilität.

Mit diesen Rahmendaten sollten Sie eigentlich schon in der Lage sein, die richtigen Anbieter zu identifizieren.

Bildnachweis: Jim Newsome, "Barefoot", via flickr.com, Creative Commons BY-NC 2.0

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